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Bilder - von Wallendorf u. Friedensdorf
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Bilder - von Wallendorf u. Friedensdorf
Beschreibung - von Wallendorf u. Friedensdorf Beschreibung - von Wallendorf:
Wallendorf (Luppe) ist ein Ortsteil der Gemeinde Schkopau im sachsen-anhaltischen Saalekreis. Die Ortschaft hat aktuell 729 Einwohner (Stand: Januar 2026) und liegt verkehrsgünstig an der Bundesstraße B 181 zwischen Merseburg und Leipzig.

Geografie und Natur:
Der Ort befindet sich im landschaftlich geprägten Saalekreis im Süden Sachsen-Anhalts.

Wallendorfer See:
Ein bekanntes Naherholungsgebiet. Der künstliche See entstand durch die Flutung eines ehemaligen Braunkohletagebaus. Er bietet ruhige Badestellen und weist aufgrund der Kohleflöze ein leicht salziges Wasser auf.

Fließgewässer:
Die Luppe fließt nahe an der Ortschaft vorbei.

Kultur und Sehenswürdigkeiten - Dorfkirche Wallendorf:
Ein denkmalgeschützter, im Kern mittelalterlicher Saalbau. Die Kirche erhielt im Jahr 1703 ihr heutiges barockes Erscheinungsbild.

Historie:
Zum Ortsteil gehören auch die bereits 1937 eingemeindeten Orte Pretzsch und Wegwitz.

Infrastruktur und VerkehrStraßenanbindung:
Über die B 181 besteht eine direkte Verbindung nach Leipzig und Merseburg. Eine Ortsumgehung befindet sich derzeit in der Planungsphase.

Sport und Freizeit:
Der lokale Sportverein SV Wallendorf prägt das sportliche Gemeindeleben.
Beschreibung - von Friedensdorf
Friedensdorf ist ein Ortsteil der Stadt Leuna im Saalekreis, Sachsen-Anhalt, mit ca. 320 Einwohnern auf einer Fläche von 3,29 km². Das Dorf liegt verkehrsgünstig an der B 181 zwischen Merseburg und Leipzig, nahe der A 9, und ist über Buslinien der PNVG sowie die Bahnhöfe in Merseburg und Bad Dürrenberg erreichbar. Historisch als Kriegsdorf bekannt, wurde der Ort am 1. November 1950 umbenannt. Es grenzt an Wallendorf, Wüsteneutzsch, Kreypau und Trebnitz und ist durch seine ruhige, dörfliche Atmosphäre sowie die Nähe zur Geiseltaler Seenlandschaft und Weinanbaugegend Saale/Unstrut geprägt.

Der Ort wurde erstmals 1125 als Crikestorph urkundlich erwähnt:
als Kaiser Lothar III. den Besitz dem Dompropst von Merseburg schenkte. Später entwickelte sich ein Rittergut, das im Dreißigjährigen Krieg (1641) von Schweden geplündert und niedergebrannt, jedoch 1668 wieder aufgebaut wurde. Bis zum 1. November 1950 trug der Ort den Namen Kriegsdorf. Die Umbenennung zu Friedensdorf erfolgte auf Beschluss des Ministerrates der DDR, um nach den Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Der alte Name leitete sich laut Überlieferung nicht von kriegerischen Auseinandersetzungen ab, sondern von einem mittlerweile trockengefallenen Bach (ursprünglich „Kriechersdorf“). Am 31. Dezember 2009 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde gegen den Widerstand vieler Einwohner (96 Nein- zu 84 Ja-Stimmen in einer Bürgeranhörung) in die Stadt Leuna eingemeindet.

Sehenswürdigkeiten und Architektur:
Die Dorfkirche ist das prägende Bauwerk des Ortes. Der rechteckige Saalkirchenbau aus verputztem Bruchstein wurde 1738 anstelle eines Vorgängerbaus errichtet. Ihr Turm erlitt am 15. April 1945 Schäden durch deutschen Flak-Beschuss; die charakteristische verschieferte welsche Haube mit Laterne stammt ursprünglich von der Naundorfer Kirche, die dem Braunkohleabbau weichen musste. Vom einstigen Rittergut ist heute kaum noch etwas erhalten; das barocke Herrenhaus wurde am 2. November 1944 durch Bomben zerstört und später bis auf geringe Reste abgetragen. Das Dorf wirkt von weitem durch seine Lage hinter einem Bahndamm der stillgelegten Strecke Merseburg–Leipzig (seit 1998 ohne Zugverkehr) sehr versteckt; oft ist nur die Kirchturmspitze sichtbar.
Feste feiern - Wallendorf und Friedensdorf
Friedensdorf - von oben -

Leben und Infrastruktur:

Trotz seiner geringen Größe (ca. 310 Einwohner auf 3,29 km²) verfügt Friedensdorf über ein aktives Vereinsleben. Zentrale Anlaufpunkte sind das Dorfgemeinschaftshaus und die Freiwillige Feuerwehr.

Jährliche Höhepunkte im Veranstaltungskalender sind:

Der Oldie-Cup der Freiwilligen Feuerwehr (erstes Wochenende im Juni).

Das Teichfüllfest (seit 1999), das an die erste Befüllung des Feuerlöschteichs erinnert.

Das traditionelle Heimatfest (erstes Wochenende im September).

Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage nahe der B 181 und der Nähe zu Merseburg und Leipzig besteht eine hohe Nachfrage nach Baugrundstücken in Friedensdorf, was den Ort zu einem gefragten Wohnstandort im „Speckgürtel“ von Leipzig macht.




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