Ein Leben "mit Waffen" in den USA!
Leben viele Amerikaner noch in der Realität?
Waffen im Jahre 2021!
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Artikel: 01-04-01 - erstell/geändert - 25.07.2021  - Autor:
Ein Leben "mit Waffen" in den USA!
Die andere „Epidemie“!
Waffengewalt in den USA!
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Artikel: 01-04-02 - erstell/geändert - 25.07.2021  - Autor:
Das Internet -
(World Wide Web - für unsere Zeit - kein Verzicht) !
Vor 30 Jahren -
startete das World Wide Web!
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Artikel: 01-04-03 - erstell/geändert - 27.07.2021  - Autor:
Unsere Jugend -
feiert gerne ihren Tag der Jugend !
feiert gerne ihren Tag der Jugend
Tag der Jugend - (die Interessen der Jugend ernst nehmen) !
Sonst überaltert die Gesellschaft wegen "Generation-Z"!
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Artikel: 01-04-04 - erstell/geändert - 25.07.2021  - Autor:
"Klimawandel" auf unserer Erde!
Wie werden wir in der Zukunft - leben?
IPCC-Sonderbericht -
belegt dramatische Risiken des Klimawandels für unsere Erde
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Artikel: 01-04-05 - erstell/geändert - 25.07.2021  - Autor:
"Klimawandel" auf unserer Erde!
Wie werden wir in der Zukunft - leben?
IPCC-Sonderbericht -
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Artikel: 01-04-06 - erstell/geändert - 25.07.2021  - Autor:
Amerika (USA) heute -
(warum leben viele Amerikaner z. Zt. nicht in der Realität?)
Warum viele Amerikaner nicht in der Realität
- des Jahres 2021 - leben!
- des Jahres 2021 - leben!
Die Abwahl Trumps durch die Mehrheit der Amerikaner, das Impfen sehr vieler Amerikaner - sie haben in der letzten Zeit ein paar tolle Tatsachen hinbekommen. Doch leider verharren
Spüren kann man es schon seit einigen Jahren. Einen Beweis kann man nachlesen in Studien der bekannten Meinungsumfragen von der "Monmouth University" in New Jersey.
So zeigen viele Amerikaner wie einig sie sind!
Man sieht, was ein schlechter Päsident anrichten kann!?!
Man sieht, was ein schlechter Päsident anrichten kann!?!
Wird es dieser Präsident schaffen, die Amerikaner zu einigen?
Die Monmouth-Demoskopen haben Fragen gestellt - zu Beziehungen von zwei eigentlich nicht direkt miteinander zusammenhängenden Themen: Impfkampagne und Wahlergebnis .
Hier sind einige der Befunde:
Unter jenen Amerikanern, die Joe Bidens Wahlsieg als Ergebnis einer Manipulation sehen, sind nur 36 Prozent geimpft.
Unter den Anhängern der Demokraten ist der Anteil von Geimpften (83 Prozent) ebenso auffallend hoch wie der von Bürgern, die sagen, bei der Wahl sei alles nach Recht und Gesetz verlaufen (90 Prozent).
Unter den Republikanern dagegen ist nur eine Minderheit geimpft (40 Prozent), während eine Mehrheit (57 Prozent) an eine Manipulation der Wahl ... glaubt!
Unter jenen Amerikanern, die Joe Bidens Wahlsieg als Ergebnis einer Manipulation sehen, sind nur 36 Prozent geimpft.
Unter den Anhängern der Demokraten ist der Anteil von Geimpften (83 Prozent) ebenso auffallend hoch wie der von Bürgern, die sagen, bei der Wahl sei alles nach Recht und Gesetz verlaufen (90 Prozent).
Unter den Republikanern dagegen ist nur eine Minderheit geimpft (40 Prozent), während eine Mehrheit (57 Prozent) an eine Manipulation der Wahl ... glaubt!
Unter all diesen Erkenntnissen und etwas Mathematik, muss eigentlich ein relativ schlechtes Fazit gezogen werden. Für gerade mal
Besorgniserregent ist hier doch die Annahme - es handele sich um eine Verwirrung des Geistes!
Für uns ist es doch ziemlich bedenklich, denn schließlich geht es hier um die Führungsmacht der freien Welt!
„Wir sind eine Fifty-fifty-Nation”, resümiert ein amerikanischer Umfragejournalist. Extrem knapp seien leider nicht nur die Wahlergebnisse von Republikanern und Demokraten bei Präsidentschaftswahlen. Fifty-fifty wird inzwischen auch die Frage beurteilt, ob man den Wahlergebnissen überhaupt noch vertrauen darf.
Man könnte das alles auch ein bisschen schärfer formulieren:Das Fundament der amerikanischen Demokratie ist ins Rutschen geraten .
Putin, Trump und die Krise der Wirklichkeit:
Was ist wahr, was unwahr? Die „Krise des Realen” beschäftigt Philosophen schon eine ganze Weile. Mächtige weltpolitische Akteure haben dazu kräftig beigetragen, Wladimir Putin zum Beispiel. 2014, bei der russischen Annexion der Krim blickte die Welt auf die legendären grünen Männchen - „Bewaffnete ohne Uniformen oder Abzeichen”. Putin sagte damals, es gebe keine russischen Armeeangehörigen auf der Krim. Später räumte er dies dann doch ein. Und am Ende gefiel es ihm sogar, die russischen Soldaten für ihren Einsatz dort mit Orden auszuzeichnen.
„Radikale - nachträgliche - Lügen” ist dieser Umgang mit der Wahrheit.
Verdrehung der Realität als Machtbeweis: In diesem Sinne war auch Donald Trump ein Radikaler. Gleich nach seinem Amtsantritt im Jahr 2016 wies er Mitarbeiter des Weißen Hauses an, auf Fotos von seiner Vereidigung die Menschenmengen größer erscheinen zu lassen, als sie in Wirklichkeit waren. Streng genommen hätte in Washington schon in diesem Moment ein Amtsenthebungsverfahren in Gang gesetzt werden müssen. Es mag übertrieben klingen, ist aber wahr: Auf keinen Fall darf der Präsident der USA seine Macht und seine Apparate zu wahrheitswidrigen Manipulationen nutzen. Der Öffentlichkeit gegenüber hat der Präsident eine dienende Funktion, dazu gehören Transparenz und Redlichkeit! Wer das verkennt, gehört nicht ins Weiße Haus, keinen einzigen Tag lang.
Trump aber brachte es fertig, dort die vollen vier Jahre zu verbringen. In dieser Zeit setzte er laut „Washington Post” sage und schreibe 30.573 Lügen und irreführende Behauptungen in die Welt. Unvergessen ist der Begriff der „alternativen Fakten”, den die Trump-Beraterin Kellyanne Conway in ihren Presseaussagen einführte. Seither gibt es einen eigentümlichen Nebel - der Wahrheiten und Lügen - verschleiert!
Für Verschwörer liegt die Wahrheit doch immer in ihren Aussagen und somit in der Mitte?
Nicht nur den USA - hat diese Art von Unkultur bleibenden Schaden zugefügt. Jeden Tag, vier Jahre lang, wurden die Zeitungen „New York Times” und „Washington Post”, aber auch Sender wie NBC, CNN und CBS vom Präsidenten der USA als „Fake News Media” niedergemacht.
Trump-Gegner, klar, tippten sich da nur an den Kopf. Bei Trumps Wählern aber hat dieser Dauerbeschuss etwas verändert. Sie vertrauen jetzt den traditionellen Medien nicht mehr. Das hat nicht etwa nur fatale Folgewirkungen, sondern insbesondere verfassungspolitische Auswirkungen:
Hier geht es doch um checks and balances.
Was wäre geschehen, wenn die „Washington Post” unter Trump einen Skandal im Watergate-Format enthüllt hätte? Das Weiße Haus hätte immer mit Fake-News-Vorwürfen gekontert – die Zeitung war ja immer schon gefleddert, bevor sie erschien. Am Ende hätten Trumps Leute dann alles sehr bequem in eine Zone ewiger Unentschiedenheit schieben können: Wer weiß schon, wie es wirklich war? Achselzucken, nächstes Thema.
Welche Wucht hätte heute noch eine Enthüllung durch die "Washington Post"? Der Film "All the President's Men" über die Watergate-Affäre in der Ära Nixon setzte im Jahr 1976 den Washington-Post-Reporter Carl Bernstein (Dustin Hoffmann) und Bob Woodward (Robert Redford) ein Denkmal.
Liegt nicht die Wahrheit sowieso immer in der Mitte? Genau diesen Spruch kann etwa die deutsche Syrien-Expertin Bente Scheller von der Heinrich-Böll-Stiftung schon nicht mehr hören, wie sie vor Kurzem in einem Interview sagte. Wie soll man wohl die Mitte bilden zwischen Dokumenten, die haarklein den wiederholten gezielten Beschuss von zivilen Kliniken durch russische Flugzeuge belegen, und irgendetwas anderem?
Auf den Gedanken, dass irgendetwas eindeutig skandalös sein könnte, mag sich kaum noch jemand einlassen: Die Relativierung alles Realen ist zur Routine geworden. Behaglich blubbern die Blasen des Internets
Nie gab es so viele Informationen über so viele Dinge von so vielen Orten gleichzeitig. Das überfordert viele. Immer lauter wird das Stöhnen über eine angeblich überwältigende Komplexität. Zugleich aber fühlen sich so viele Menschen wie noch nie angenehm an die Hand genommen von anderen, die ihnen Deutungen bieten, Erklärungen, einen Sinn. Und vor allem: ein Gefühl des Zusammenseins. Diese Manie verbeiten Verschwörer und Lügner - genau darin liegt die Gefahr für weiteres Abrutschen.
Für uns ist es doch ziemlich bedenklich, denn schließlich geht es hier um die Führungsmacht der freien Welt!
„Wir sind eine Fifty-fifty-Nation”, resümiert ein amerikanischer Umfragejournalist. Extrem knapp seien leider nicht nur die Wahlergebnisse von Republikanern und Demokraten bei Präsidentschaftswahlen. Fifty-fifty wird inzwischen auch die Frage beurteilt, ob man den Wahlergebnissen überhaupt noch vertrauen darf.
Man könnte das alles auch ein bisschen schärfer formulieren:
„Radikale - nachträgliche - Lügen” ist dieser Umgang mit der Wahrheit.
Verdrehung der Realität als Machtbeweis: In diesem Sinne war auch Donald Trump ein Radikaler. Gleich nach seinem Amtsantritt im Jahr 2016 wies er Mitarbeiter des Weißen Hauses an, auf Fotos von seiner Vereidigung die Menschenmengen größer erscheinen zu lassen, als sie in Wirklichkeit waren. Streng genommen hätte in Washington schon in diesem Moment ein Amtsenthebungsverfahren in Gang gesetzt werden müssen. Es mag übertrieben klingen, ist aber wahr: Auf keinen Fall darf der Präsident der USA seine Macht und seine Apparate zu wahrheitswidrigen Manipulationen nutzen. Der Öffentlichkeit gegenüber hat der Präsident eine dienende Funktion, dazu gehören Transparenz und Redlichkeit! Wer das verkennt, gehört nicht ins Weiße Haus, keinen einzigen Tag lang.
Trump aber brachte es fertig, dort die vollen vier Jahre zu verbringen. In dieser Zeit setzte er laut „Washington Post” sage und schreibe 30.573 Lügen und irreführende Behauptungen in die Welt. Unvergessen ist der Begriff der „alternativen Fakten”, den die Trump-Beraterin Kellyanne Conway in ihren Presseaussagen einführte. Seither gibt es einen eigentümlichen Nebel - der Wahrheiten und Lügen - verschleiert!
Für Verschwörer liegt die Wahrheit doch immer in ihren Aussagen und somit in der Mitte?
Nicht nur den USA - hat diese Art von Unkultur bleibenden Schaden zugefügt. Jeden Tag, vier Jahre lang, wurden die Zeitungen „New York Times” und „Washington Post”, aber auch Sender wie NBC, CNN und CBS vom Präsidenten der USA als „Fake News Media” niedergemacht.
Trump-Gegner, klar, tippten sich da nur an den Kopf. Bei Trumps Wählern aber hat dieser Dauerbeschuss etwas verändert. Sie vertrauen jetzt den traditionellen Medien nicht mehr. Das hat nicht etwa nur fatale Folgewirkungen, sondern insbesondere verfassungspolitische Auswirkungen:
Hier geht es doch um checks and balances.
Was wäre geschehen, wenn die „Washington Post” unter Trump einen Skandal im Watergate-Format enthüllt hätte? Das Weiße Haus hätte immer mit Fake-News-Vorwürfen gekontert – die Zeitung war ja immer schon gefleddert, bevor sie erschien. Am Ende hätten Trumps Leute dann alles sehr bequem in eine Zone ewiger Unentschiedenheit schieben können: Wer weiß schon, wie es wirklich war? Achselzucken, nächstes Thema.
Welche Wucht hätte heute noch eine Enthüllung durch die "Washington Post"? Der Film "All the President's Men" über die Watergate-Affäre in der Ära Nixon setzte im Jahr 1976 den Washington-Post-Reporter Carl Bernstein (Dustin Hoffmann) und Bob Woodward (Robert Redford) ein Denkmal.
Liegt nicht die Wahrheit sowieso immer in der Mitte? Genau diesen Spruch kann etwa die deutsche Syrien-Expertin Bente Scheller von der Heinrich-Böll-Stiftung schon nicht mehr hören, wie sie vor Kurzem in einem Interview sagte. Wie soll man wohl die Mitte bilden zwischen Dokumenten, die haarklein den wiederholten gezielten Beschuss von zivilen Kliniken durch russische Flugzeuge belegen, und irgendetwas anderem?
Auf den Gedanken, dass irgendetwas eindeutig skandalös sein könnte, mag sich kaum noch jemand einlassen: Die Relativierung alles Realen ist zur Routine geworden. Behaglich blubbern die Blasen des Internets
Nie gab es so viele Informationen über so viele Dinge von so vielen Orten gleichzeitig. Das überfordert viele. Immer lauter wird das Stöhnen über eine angeblich überwältigende Komplexität. Zugleich aber fühlen sich so viele Menschen wie noch nie angenehm an die Hand genommen von anderen, die ihnen Deutungen bieten, Erklärungen, einen Sinn. Und vor allem: ein Gefühl des Zusammenseins. Diese Manie verbeiten Verschwörer und Lügner - genau darin liegt die Gefahr für weiteres Abrutschen.
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Die andere „Epidemie“ -
Waffengewalt in den USA
Waffengewalt in den USA
Täglich werden Menschen in den USA erschossen. Oft ist das kaum eine Nachricht wert. Doch derzeit versetzt das Thema die Menschen im Land in große Unruhe - denn die Zahlen sind dramatisch hoch.
Washington:
Die Schüsse an diesem heißen Sommerabend sind laut. Und sie fallen auf einer beliebten Ausgehmeile in der US-Hauptstadt Washington. Videos zeigen, wie Menschen in Panik von Restaurant-Terrassen aufspringen, wegrennen, sich verstecken. Ein CNN-Reporter ist zufällig vor Ort, filmt die Szene mit dem Handy. Am Ende spricht die Polizei von zwei Verletzten. Die Täter konnten in einem Auto fliehen. Hubschrauber fliegen noch Stunden später über das Viertel. Immer wieder sind die Sirenen von Polizeiautos zu hören.
Die Schüsse an diesem heißen Sommerabend sind laut. Und sie fallen auf einer beliebten Ausgehmeile in der US-Hauptstadt Washington. Videos zeigen, wie Menschen in Panik von Restaurant-Terrassen aufspringen, wegrennen, sich verstecken. Ein CNN-Reporter ist zufällig vor Ort, filmt die Szene mit dem Handy. Am Ende spricht die Polizei von zwei Verletzten. Die Täter konnten in einem Auto fliehen. Hubschrauber fliegen noch Stunden später über das Viertel. Immer wieder sind die Sirenen von Polizeiautos zu hören.
Der durchschnitlliche Amerikaner liebt seine Waffen und kann - wie man sieht - nicht genug davon besitzen!
We are arming ourselves, and preparing for war. But who is our enemy?
Übersetzung:
Wir bewaffnen uns selbst und bereiten uns auf den Krieg vor. Aber wer ist unser Feind?
Wir bewaffnen uns selbst und bereiten uns auf den Krieg vor. Aber wer ist unser Feind?
Eigentlich sind Schüsse und Tote kein ungewöhnliches Ereignis in den USA. Dort sterben im Schnitt jeden Tag Dutzende Menschen in Folge von Schusswaffengewalt. Nur wenige Tage zuvor ist in Washington ein sechsjähriges Mädchen aus einem vorbeifahrenden Auto erschossen worden. Doch es ist der Vorfall auf der beliebten Ausgehmeile mit den zwei Verletzten, der für Wirbel sorgt. Er hat es sogar ins Presse-Briefing des Weißen Hauses geschafft. „Das ist ein ziemlich beliebter Teil der Stadt, in dem viele von uns leben“, sagt die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, als sie am nächsten Tag darauf angesprochen wird.
19.000 Tote im vergangenen Jahr!
Normalerweise fallen die Schüsse nicht dort, wo viele Menschen aus der Politik oder den Medien leben. Sie sind Alltag in den ärmeren Vierteln, in denen die Kriminalität sowieso schon hoch ist. Doch dieser und andere Vorfälle haben den Fokus auf eine brisante Entwicklung gelenkt: Das Jahr 2020 war mit gut 19.000 Toten das tödlichste Jahr in den USA mit Blick auf Waffengewalt in mindestens zwei Jahrzehnten - Suizide nicht mitgezählt. Das geht aus Daten der Organisation Gun Violence Archive hervor.
Normalerweise fallen die Schüsse nicht dort, wo viele Menschen aus der Politik oder den Medien leben. Sie sind Alltag in den ärmeren Vierteln, in denen die Kriminalität sowieso schon hoch ist. Doch dieser und andere Vorfälle haben den Fokus auf eine brisante Entwicklung gelenkt: Das Jahr 2020 war mit gut 19.000 Toten das tödlichste Jahr in den USA mit Blick auf Waffengewalt in mindestens zwei Jahrzehnten - Suizide nicht mitgezählt. Das geht aus Daten der Organisation Gun Violence Archive hervor.
Warum Amerikaner Waffen lieben - sie kümmern sich - nicht -
um das vergossene Blut!!
um das vergossene Blut!!
Die Amis und ihre "Waffen" - im Land der Revolver und Gewehre!
US-Waffengesetze: "Ab welchem Alter dürfen Amerikaner ein Sturmgewehr kaufen!"
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Vor 30 Jahren
startete das World Wide Web!
startete das World Wide Web!
das World Wide Web (Internet).
Vor 30 Jahren lädt der Forscher
Am 6. August 1991 stellte er sein Konzept für ein "World Wide Web" mit durch Hyperlinks verbundenen Webseiten erstmals einer größeren Fachöffentlichkeit vor. Er veröffentlichte im Debattenforum Usenet einen entsprechenden Vorschlag. 30 Jahre später surfen nach seinem System weltweit Milliarden Menschen im Internet.
nannte sich die Diskussionsgruppe, in der Berners-Lee eine Beschreibung seines Projekts veröffentlichte. Mit den Worten "Probiert es aus" lud er die Mitglieder des Forums in sein World Wide Web ein. Es war kein revolutionäres Ereignis vor großem Publikum, und anfangs tauschten lediglich Computer-Experten aus Forschungseinrichtungen Neuigkeiten über die digitale Nachrichtenbörse aus. Und doch war Berners-Lees Einladung in das WWW an jenem Tag vor 30 Jahren ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung des Internets zu einem Kommunikationsmedium, das heute das Leben von Milliarden Menschen prägt.
erstmals öffentlich um Mitstreiter für seine Idee, an der er seit zwei Jahren gearbeitet hatte. Am europäischen Kernforschungszentrum CERN bei Genf suchte der britische Physiker nach Möglichkeiten, das in den 1970er-Jahren von Militärs entwickelte Internet für einen größeren Kreis für die Kommunikation nutzbar zu machen. Erst sein World Wide Web verschmolz die im Internet vernetzten Rechner zu einer Einheit, in der man bequem von Homepage zu Homepage surfen kann - auf der Suche nach Videos oder Freunden in sozialen Netzwerken.
Seine Forschung machte den Weg frei
für unser heutiges
brachte entscheidende Vereinfachungen:
Internetfähige Rechner kommunizierten dort in einer gemeinsamen "Sprache", die ihnen automatische Kommunikation und Datenaustausch ermöglichte. Diese Sprache -
Die zweite Innovation war der Einbau von sogenannten Hypertext-Links in die Dokumente, die auf Internet-Servern lagen - digitale Querverweise auf weitere Dokumente. Auf diese Weise konnten Nutzer leicht von einem Dokument zu einem anderen weitergeleitet werden. Es genügte, wenn sie per Mausklick den Link auf der ersten Seite anklickten, die der Browser anzeigte, und sie kamen zu einer anderen, die sie vielleicht noch gar nicht kannten. Das "Surfen" war geboren.
"Das Internet gab es schon, aber die Verknüpfung von Dokumenten ist es, die das WWW ausmacht", erklärt Professor Phuoc Tran-Gia, Sprecher des Zentrums für Internet-Forschung an der Universität Würzburg. Noch heute funktioniere das Web nach den Mechanismen, die Berners-Lee entwickelte.
Fast bescheiden klingen demgegenüber die Ambitionen, die Berners-Lee vor 30 Jahren formulierte: "Ein einfaches, aber machtvolles Informationssystem" stelle er sich vor, schrieb der Brite in seiner Einladung vom 6. August 1991. Einige Monate später, im Dezember 1991, ging in den USA der erste Webserver außerhalb Europas ans Netz.
Drei Jahrzehnte nach der Vorstellung des Konzeptes für das World Wide Web wird das Internet allein in Deutschland von rund 61 Millionen Menschen ab 16 Jahren genutzt. Das geht aus einer Statistik hervor, die der Digitalverband Bitkom am Donnerstag veröffentlicht hat. Demnach nutzen in Deutschland 89 Prozent dieser Altersgruppe das Internet.
Nach Bitkom-Angaben sind inzwischen über 4 Milliarden Menschen global miteinander vernetzt. Die Zahl der Websites sei in den vergangenen 30 Jahren regelrecht explodiert. "Heute gibt es mehr als 1,8 Milliarden Websites - im langfristigen Schnitt werden jedes Jahr etwa 60 Millionen Seiten zusätzlich online gestellt."
Der überwiegende Teil der Menschheit profitiere von dem weltweiten Pool an Daten, Informationen und Wissen, der sich über Webseiten erschließe, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. "Dennoch ist unsere Gesellschaft weiterhin geteilt in Onliner und Offliner, auch in Deutschland. 8 Millionen Menschen in Deutschland haben bislang keinen Zugang zum Internet gefunden."
Teilhabe an der Digitalisierung müsse für alle Menschen in Deutschland eine Selbstverständlichkeit sein, betonte Rohleder. Der Zugang zum Internet sei dabei nur der erste Schritt. "Die Menschen müssen sich auch sicher und souverän in der digitalen Welt bewegen können. Dazu muss die digitale Teilhabe in der Breite der Gesellschaft engagierter gefördert werden."
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Tag der Jugend -
Interessen der Jugend ernst nehmen!
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so niedrig wie nie.
die Zahlen der Bevölkerungsstatistik für 2020.
Die Gruppe junger Menschen wurde laut Statistikamt zuletzt immer kleiner. Es handele sich nun um die niedrigste Zahl - absolut und anteilig an der Bevölkerung - seit Beginn der Statistik 1950.
Die Jugend - aus aller Welt - beim
Internationalen Jugendtag
Internationalen Jugendtag
Die Altersstruktur unterscheidet sich im bundesweiten Vergleich regional sehr stark. Den höchsten Anteil der 15- bis 24-Jährigen hatte demnach Bremen mit 11,1 Prozent. In Baden-Württemberg lag der Anteil bei 10,8 Prozent, in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen bei 10,6 Prozent.
Am niedrigsten war der Anteil der jungen Menschen in Mecklenburg-Vorpommern mit 8,2 Prozent, Sachsen-Anhalt mit 8,1 Prozent und Brandenburg mit 7,9 Prozent. Im Schnitt der 27 EU-Staaten lag der Anteil der jungen Menschen mit 10,6 Prozent etwas höher als in Deutschland.
Am höchsten war der Anteil der jungen Menschen in Deutschland mit jeweils 16,7 Prozent in den Jahren 1982, 1983 und 1984. Alleine 1983 lebten hierzulande 13,1 Millionen 15- bis 24-Jährige, 4,6 Millionen mehr als zuletzt 2020. Das lasse sich auf die geburtenstarken Jahrgänge - die sogenannten Babyboomer - zurückführen, die zu Beginn der 1980er-Jahre im jugendlichen Alter waren, so die Statistiker.
Am niedrigsten war der Anteil der jungen Menschen in Mecklenburg-Vorpommern mit 8,2 Prozent, Sachsen-Anhalt mit 8,1 Prozent und Brandenburg mit 7,9 Prozent. Im Schnitt der 27 EU-Staaten lag der Anteil der jungen Menschen mit 10,6 Prozent etwas höher als in Deutschland.
Am höchsten war der Anteil der jungen Menschen in Deutschland mit jeweils 16,7 Prozent in den Jahren 1982, 1983 und 1984. Alleine 1983 lebten hierzulande 13,1 Millionen 15- bis 24-Jährige, 4,6 Millionen mehr als zuletzt 2020. Das lasse sich auf die geburtenstarken Jahrgänge - die sogenannten Babyboomer - zurückführen, die zu Beginn der 1980er-Jahre im jugendlichen Alter waren, so die Statistiker.
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Deutschland meldet wieder einen leichten Geburtenrückgang. Vielleicht ein Vorgeschmack auf die Prognosen einer internationalen Studie: Sie sagt für die meisten Länder einen dramatischen Bevölkerungsschwund voraus.
"Das Kind soll erst kommen, wenn meine Lebensumstände passen". Sätze wie diesen hört Gynäkologin Christine Biermann in ihrer Praxis in Hamburg häufig. "Die Suche nach besseren Berufschancen ist einer der entscheidenden Faktoren, den Wunsch nach Kindern um ein paar Jahre nach hinten zu schieben", stellt sie fest.
Die Zahl der in Deutschland geborenen Kinder war 2019 mit rund 778.000 Babys um 9400 niedriger als im Vorjahr, meldete das Statistische Bundesamt (Destatis) diese Woche. Die Geburtenrate sank im vergangenen Jahr im Vergleich zu 1,57 in 2018 leicht auf 1,54 Geburten pro Frau.
Insgesamt liegt Deutschlands Geburtenrate jetzt knapp unter dem EU-Durchschnitt. In Frankreich werden mit die meisten Kinder geboren, in Malta die wenigsten.
Frauen in Deutschland bekommen ihr erstes Kind immer später im Leben: Im Durchschnitt mit 30,1 Jahren. Noch später beginnen in der EU nur die Italienerinnen mit dem Kinderkriegen. In Bulgarien leben die jüngsten Mütter mit durchschnittlich 26 Jahren.
Ein höheres Bildungsniveau von Frauen eröffnet diesen mehr Möglichkeiten für ihre berufliche Selbstverwirklichung. Das Familienleben mit Kindern wird zu einer Option unter vielen, sagen Experten.
Westdeutsche Städte haben einen besonders hohen Anteil kinderloser Frauen: Hier ist jede fünfte Frau im Alter zwischen 45 und 54 kinderlos geblieben. Es sind vor allem Akademikerinnen, die sehr viel Zeit und Energie in ihre Ausbildung investieren und diese Qualifikation dann auch nutzen wollen.
"Wir haben in Deutschland ein Rekordniveau an Studierenden. Wenn die fertig sind, wird natürlich von ihnen eine hohe Mobilität erwartet. Das stellt Herausforderungen an die Familienplanung und es gilt, Lösungen für die Vereinbarkeit von Familien und Beruf zu finden, und, dass die Kinderbetreuung gesichert ist, damit beide Eltern arbeiten können," sagt Philipp Deschermeier von der Deutschen Gesellschaft für Demographie der DW.
Dr. Martin Bujard, Forschungsdirektor beim Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, sieht in der neuesten Geburtenrate kein Anzeichen für eine Umkehr des positiven Trends der letzten Jahre, eher eine Seitwärtsbewegung.
"Der Anstieg der Geburtenrate in Deutschland seit 2010 ist eine Erfolgsgeschichte," sagt er der DW. "Er ist entscheidend auf die Verbesserung der staatlich subventionierten Kinderbetreuung zurückzuführen. Der Anteil der Kinder in Kindertagesbetreuung bei unter 3-Jährigen lag im Jahr 2007 meist noch bei unter 10 Prozent, inzwischen hat er sich verdreifacht."
Die heutige Jugend ist mehr auf eigenes Vergnügen aus, als darauf Verantwortung für Kinder zu übernehmen. Kinder sind oftmals lästig, anstrengend, hinderlich und werden besonders von jungen Männern als störend empfunden. Es wird alles auf spätere Jahre verschoben - bis es zu spät ist - denn die Selbstverwirklichung hat Priorität. Ein weiterer Gesichtspunkt ist, in diese doch recht unsichere Welt - ein neues junges Leben zu gebären - fällt besonders vielen jungen Frauen recht schwer.
werden mitunter auch als „Generation Z“ bezeichnet.
die Generation Z aus?
Die Generation Z – auch als
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IPCC-Sonderbericht -
belegt dramatische Risiken des Klimawandels für unsere Erde!
Der Weltklimarat (IPCC) hat seinen neuen Klima-Bericht vorgestellt. Darin beschreibt die Arbeitsgruppe, dass es zu immer extremeren Wetterereignissen kommen wird – und die Erderwärmung 1,5 Grad Celsius unter Umständen schon 2030 übersteigen könnte.
In den frühen Dreißigerjahren werde diese Marke sogar
mit einer “hohen Wahrscheinlichkeit” erreicht!
mit einer “hohen Wahrscheinlichkeit” erreicht!
Was wird aus unserer Erde - haben wir noch Hoffnung!
Wenn wir unsere Kräfte jetzt bündeln, haben wir noch
eine reale Chance die Katastrophe abzuwenden!
Wenn wir unsere Kräfte jetzt bündeln, haben wir noch
eine reale Chance die Katastrophe abzuwenden!
Die Unwetter bei uns haben verheerende Folgen!
In der "Arktis und Anarktis, auf Grönland" schmelzen die Eismassen!
Mit der Erwärmung gehen Veränderungen in der Biosphäre einher. Die Klimazonen haben sich seit 1970 in beiden Erdhalbkugeln bereits in Richtung der Pole verschoben. Hitzewellen, Starkregen und Dürren treten bereits wesentlich häufiger auf als in vorindustrieller Zeit. Je nach zukünftigem Temperaturanstieg werden Hitzeereignisse bis zum Ende des Jahrhunderts 14- bis 40-mal wahrscheinlicher. Bereits heute sind sie 2,8-mal wahrscheinlicher als in vorindustrieller Zeit – und 1 Grad heißer. Bei einer Erderwärmung um 3 Grad werden sie prognostiziert 9,4-mal häufiger auftreten und 5 Grad heißer sein.
230 Forschenden - aus 66 Ländern verfasst.
Sie haben rund 14.000 Studien zum Klimawandel gesichtet und bewertet!
Der erschienene Bericht ist dank technischer Fortschritte deutlich präziser als seine Vorgänger; dadurch sind die Ergebnisse umso drastischer ausgefallen. Meeresspiegelanstieg, Eisschmelze, Hitzewellen, Dürren und Starkregen ließen sich deutlich sicherer vorhersagen als bisher. Die Forschenden konnten auch auf regionale Klimaveränderungen wie beispielsweise in Westeuropa eingehen. Klarer als je zuvor sei jetzt, dass praktisch die vollständige Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Niveau auf menschliches Tun zurückzuführen ist, sagte der zweite Kovorsitzende der Arbeitsgruppe, Panmao Zhai. Der CO2-Gehalt der Atmosphäre ist seit Beginn der Industrialisierung um 47 Prozent gestiegen, Methan ist 156 Prozent häufiger zu finden. Die Erderwärmung schreitet außerdem schneller voran, als im Sonderbericht 2018 noch erwartet.
Im vergangenen Jahrzehnt lag die durchschnittliche globale Temperatur um rund 1,1 Grad Celsius höher als noch in den Jahren von 1850 bis 1900. Auf der Landfläche betrug die Steigerung sogar 1,6 Grad. Dabei wird die Erwärmung durch andere vom Menschen verursachte Faktoren noch abgemildert. So reduziert die globale Luftverschmutzung die Durchschnittstemperatur um etwa 0,5 Grad, da Aerosol-Partikel Sonnenlicht ins All reflektieren und kühlend wirken. Sie verursacht aber auch weitere Probleme, wie etwa einen Rückgang der weltweiten Monsunniederschläge und eine verschlechterte Luftqualität.
Je nach Szenario wird die Temperaturerhöhung den kritischen Wert von 1,5 Grad Celsius aber spätestens in 20 Jahren überschreiten. Dies sei mittlerweile fast unvermeidbar. Denn das CO2-Budget, das dafür nicht überschritten werden dürfte, hat die Menschheit schon fast aufgebraucht: 400 bis 500 Gigatonnen könnten noch in die Atmosphäre gelangen, bis die Erwärmung zu hoch ausfällt. Allerdings lag der jährliche Ausstoß an Treibhausgasen im Jahr 2018 bei 42 Gigatonnen und so bleiben nicht mal mehr zehn Jahre. Eine “sofortige, rasche und weitreichende Verringerung der Treibhausgasemissionen” könnte zumindest noch den Wert zwischen 1,5 Grad und 2 Grad begrenzen. Wird ab sofort nichts oder zu wenig getan, ist auch dieser Wert zukünftig außerhalb des Machbaren.
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IPCC-Sonderbericht -
belegt dramatische Risiken des Klimawandels für unsere Erde!
Es brennt in Europa - es brennt auf allen Erdteilen!
Anstrengungen sind mehr als notwendig!
Der Weltklimabericht beschreibt fünf mögliche Szenarien für die Zukunft, die jeweils unter verschiedenen Voraussetzungen eintreten: Im schlimmsten Fall gingen die Forschenden davon aus, dass sich der CO2-Ausstoß bis zur Mitte des Jahrhunderts verdoppelt hat. Im besten Fall lebt die Menschheit im Jahr 2050 klimaneutral und befreit die folgende Zeit die Atmosphäre sogar von Treibhausgasen. Die anderen Szenarien ordnen sich zwischen diesen beiden Extremen ein.
Zwar ist es unwahrscheinlich, dass sich der CO2-Ausstoß bis 2050 verdoppelt, auszuschließen ist es aber nicht. Die Folgen wären zum einen ein weiterer Anstieg des Meeresspiegels um zwei Meter bis zum Ende des Jahrhunderts – je nachdem, wie schnell der Eisschild der Antarktis schmilzt. Zum anderen würde die Atlantische Umwälzströmung (AMOC) kollabieren, die aktuell schon an Fahrt verloren hat. Sie verteilt kaltes und warmes Wasser im Atlantik und beeinflusst etwa den für Milliarden Menschen wichtigen Monsun in Afrika und Asien. Ein Zusammenbruch des Systems, zu dem auch der Golfstrom gehört, hätte auch massive Auswirkungen auf Europa.
In den zwei Szenarien, in denen die Welt etwa 2050 Klimaneutralität erreicht und danach mehr CO2 speichert als ausstößt, könnte der Anstieg der Mitteltemperatur Ende dieses Jahrhunderts bei 1,8 Grad oder darunter bleiben. Doch selbst dann wären viele der bereits ausgelösten Veränderungen jahrhundertelang oder gar jahrtausendelang nicht mehr umkehrbar. Der Meeresspiegel würde etwa um einen halben Meter steigen und mehrere Jahrhunderte lang dort verbleiben.
Bei gleichbleibenden Emissionen bis 2050 würde die Temperatur Ende dieses Jahrhunderts um 2,1 bis 3,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau liegen.
“Wenn man sich anschaut, was die einzelnen Regierungen für den Klimaschutz zugesagt haben, würde man im Moment am ehesten im mittleren Szenario landen”, sagt der Meteorologe Notz. “Für die Zukunft bleibt aber natürlich unklar, ob die Zusagen eingehalten werden oder ob die Regierungen andererseits ihre Bemühungen noch verstärken werden.”
Eine besondere Rolle im Klimasystem spielen die sogenannten Kippelemente, wie beispielsweise die arktischen und antarktischen Eisschilde, die Strömungs- und Zirkulationssysteme von Ozeanen und Atmosphäre, die globalen Permafrostböden und sensible Ökosysteme wie die tropischen Regenwälder. Steigende Luft- und Wassertemperaturen auf der Erde können sie aus dem Gleichgewicht und sogar zum Kippen bringen. In der Folge würden sie dann selbst immens zum Klimawandel beitragen und ihn weiter verstärken.
Bei konkreten Prognosen, wann einzelne Kipppunkte erreicht werden könnten, sind die Wissenschaftlerinnen des IPCC eher zurückhaltend. Die globalen Gletscher und Eisschilde werden in den kommenden Jahrzehnten aber weiter abschmelzen, die Permafrostböden irreversibel weiter auftauen – und auch der Golfstrom wird sich in den nächsten Jahrzehnten weiter abschwächen.
Zwar habe sich bei einigen Prozessen wie der atlantischen Umwälzströmung, die vermutlich Kipppunkte haben, herausgestellt, dass sie sich erholen könnten. Doch geschehe dies mit zeitlicher Verzögerung von mehreren Jahrzehnten und mit geringer Wahrscheinlichkeit. Selbst wenn sich die Temperatur stabilisiere bei 1,5 bis 3 Grad Celsius über vorindustriellem Niveau, würden die Meeresströmungen jahrzehntelang weiter 15 bis 30 Prozent ihrer Kraft verlieren. Auch könnten die Eisflächen in Grönland und in der westlichen Antarktis über Jahrtausende verschwunden bleiben, wenn sich die Erderwärmung erst bei 3 bis 5 Grad Celsius einpendeln sollte – die Forschenden halten dies für mittelwahrscheinlich.
Für einen abrupten globalen Temperaturanstieg im nächsten Jahrhundert gebe es derzeit keine Hinweise in den Daten: Es besteht bisher eine nahezu lineare Beziehung zwischen CO2-Emissionen und der globalen Erwärmung.
Der neue Bericht erzeugte international ein Echo von Politikern und Aktivisten. Die meisten forderten mehr Engagement und konsequentere Maßnahmen von den Regierungen.
UN-Generalsekretär António Guterres kritisierte: “Die Alarmglocken sind ohrenbetäubend, und die Beweise sind unwiderlegbar.” Die Treibhausgase erstickten den Planeten und brächten Milliarden Menschen in Gefahr. Dabei lägen die Lösungen auf dem Tisch.
Klimaaktivistin Greta Thunberg zeigte sich von den Erkenntnissen des Berichts wenig überrascht. “Der neue IPCC-Bericht enthält keine wirklichen Überraschungen. Er bestätigt, was wir schon aus Tausenden vorherigen Studien und Berichten wissen – dass wir uns in einem Notfall befinden”, schrieb die Schwedin am Montag auf Twitter.
“Das Schockierende dieses Berichts ist, dass alles Alarmierende darin abzusehen war – und doch bewegen sich Regierungen und Konzerne beim Klimaschutz noch immer im Schneckentempo”, betonte Greenpeace-Klimaexperte Christoph Thies. Auch die Menschen in Deutschland hätten inzwischen schmerzhaft erfahren, dass die Klimakrise unsere Lebensgrundlagen immer schneller zu zerstören droht.
Unsere Erde ist es wert - von uns gerettet
zu werden, strengen wir uns an!
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Alle Verschwörer und Lügner sollen sich doch eine Arche bauen und auf den Mars verschwinden!
Seit es Menschen gibt, wird darüber spekuliert, wann die Welt untergeht. Immer wieder gibt es neue Vorhersagen zum Ende unseres Planeten. Bis jetzt ist noch keine dieser Prophezeiungen eingetroffen. Die folgende Web-Seite gibt Hoffnung, der Klima-Forscher Professor Doktor Stefan Rahmstorf erklärt warum.
Klimaforscher - Professor Doktor Stefan Rahmstorf - klärt auf: »»
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